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Blade 100Von $1Inhaltsverzeichnis
Workstation-Power zum PC-PreisDer Sun Blade 100 brachte 2000 die 64-Bit-UltraSPARC-Architektur zu einem Preis, den man sonst nur von gewöhnlichen PCs kannte – und markierte gleichzeitig Suns grossen Abschied von proprietärer Hardware zugunsten von PCI, USB und FireWire. ZusammenfassungDer Sun Blade 100 war das Einstiegsmodell der neuen Blade-Serie, die Sun Microsystems im Jahr 2000 als Nachfolger der etablierten Ultra-Workstations einführte. Verkauft wurde er 2001 und 2002 als preisgünstigste Möglichkeit, eine waschechte 64-Bit-Sun-Workstation auf den Schreibtisch zu stellen – zu Konditionen, die eher an gewöhnliche PCs erinnerten als an klassische UNIX-Arbeitsplatzrechner. Angetrieben wurde der Blade 100 von einem UltraSPARC-IIe-Prozessor mit 500 MHz und 256 KB L2-Cache – bescheiden im Vergleich zum deutlich potenteren Blade 2000 mit seinem 8-MB-Cache, aber für Einsteiger- und Bürozwecke völlig ausreichend. Der eigentliche Paradigmenwechsel lag jedoch nicht in der Rohleistung, sondern in der Hardware-Philosophie: Sun ersetzte seine bisherigen proprietären Schnittstellen konsequent durch Industriestandards. PCI löste den bisherigen SBUS/UPA-Bus ab, USB ersetzte den proprietären Mini-DIN-Anschluss für Tastatur und Maus, VGA verdrängte den alten 13W3-Anschluss, und FireWire (IEEE 1394) gehörte serienmässig zur Ausstattung. Grafisch kam ab Werk der einfache, aber solide Sun-PGX64-Chip zum Einsatz, während die optionale Sun-Expert3D-Lite-Karte für professionelle 3D-Darstellung bei Auflösungen von bis zu 1920×1080 sorgte. Mit vier DIMM-Steckplätzen für ungepufferten PC133-ECC-Arbeitsspeicher, internen ATA-Festplatten und einem eingebauten Smartcard-Leser positionierte sich der Blade 100 klar als kostenbewusste Workstation für technische und geschäftliche Anwender, die Solaris-Power ohne Enterprise-Preisschild wollten. Bis heute ein beliebtes Sammlerstück unter Retro-Computing-Enthusiasten, nicht zuletzt wegen seiner Kompatibilität zu handelsüblichen PC-Komponenten. Technische EckdatenUNIX-Workstation mit PC-Konnektivität – die wichtigsten Eckdaten: Prozessor UltraSPARC IIe 500 MHz, 256 KB L2-Cache Arbeitsspeicher 4× DIMM-Slots PC133 Unbuffered ECC Grafik Sun PGX64 (2D) optional Expert3D-Lite bis 1920×1080 Speicher Interne ATA-Festplatten Bus PCI löst SBUS/UPA ab Konnektivität USB, IEEE 1394 (FireWire), VGA Sicherheit Integrierter Smartcard-Leser Betriebssystem Solaris Release 2000, Verkauf 2001–2002 Zitate„Workstation-Macht zu Consumer-Konditionen“ Sun bewarb den Blade 100 explizit als Möglichkeit, „die Kraft einer Sun-Workstation auf den Schreibtisch zu PC-Preisen“ zu bringen – ein deutlicher strategischer Kurswechsel für das Unternehmen. „Der Abschied von der proprietären Vergangenheit“ Mit PCI, USB und FireWire statt SBUS, Mini-DIN und 13W3 öffnete sich Sun erstmals konsequent gegenüber Industriestandards – ein Wendepunkt in der Firmengeschichte. „Bescheiden im Cache, gross im Prinzip“ Mit nur 256 KB L2-Cache war der Blade 100 klar das Einstiegsmodell der Serie, doch das Grundprinzip aus Commodity-Hardware und Solaris-Power blieb bis in die höheren Modelle bestehen. Spannendes aus dem Web
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