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PS2 M P70Von $1Inhaltsverzeichnis
![]() IBMs dritter Anlauf ins Portable-ZeitalterDer IBM PS/2 Model P70 war 1989 der erste wirklich erfolgreiche Versuch von IBM, einen tragbaren PC zu bauen – nach den glücklosen Vorgängern „Portable PC“ und „PC Convertible“. Ein 386er-Prozessor und ein bernsteinfarbenes Plasma-Display in 9,5 Kilogramm Lebendgewicht. ZusammenfassungDer IBM PS/2 Model P70 erschien im Mai 1989 als tragbare Version des Desktop-Modells PS/2 Model 70 386 – gleiches Gewicht, gleiche Leistung, aber mit Tragegriff und flachem Plasma-Display statt klobigem CRT-Monitor. Es war IBMs dritter Anlauf, einen portablen PC auf dem US-Markt zu etablieren, nachdem sowohl der „Portable PC“ als auch der „PC Convertible“ kommerziell gefloppt waren. Im Innern arbeitete ein Intel-80386-Prozessor mit 20 MHz, unterstützt von 4 MB RAM ab Werk – für 1989 eine grosszügige Ausstattung. Das namensgebende Merkmal war jedoch das 10-Zoll-Gasplasma-Display: monochrom, bernsteinfarben getönt, mit einer für die damalige Zeit beeindruckenden Auflösung von 640×480 Pixeln im nicht interlaced Modus. Ein Display-Typ, der ausschliesslich den Modellen P70 und P75 vorbehalten blieb. Wie alle Modelle der PS/2-Reihe setzte auch der P70 auf IBMs proprietäre Micro-Channel-Architektur (MCA) mit drei Erweiterungssteckplätzen – zwei 32-Bit-Slots und ein 16-Bit-Slot mit spezieller Erweiterung für Grafikkarten wie die 8514/A. Ein eingebautes 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk sowie eine Festplatte rundeten die Ausstattung ab, verpackt in einem robusten Gehäuse mit Tragegriff, das dem Gerät seinen „Luggable“-Charakter verlieh. In Japan wurde der P70 nahezu baugleich als PS/55 5545-T verkauft, lediglich mit angepasstem Tastaturlayout. Sein Nachfolger, der P75 von 1990, ging als erster in den USA verkaufter tragbarer 486er-Computer in die Geschichte ein. Der P70 selbst bleibt bis heute ein gesuchtes Sammlerstück – ein frühes, respektables Beispiel dafür, wie IBM versuchte, Desktop-Power in ein tragbares Gehäuse zu zwängen.
Technische EckdatenDesktop-Power im Tragekoffer – die wichtigsten Eckdaten: Prozessor Intel 80386 20 MHz Arbeitsspeicher 4 MB RAM (Werksausstattung) Display 10" Gasplasma 640 × 480, bernsteinfarben, monochrom Architektur Micro Channel Architecture (MCA) Erweiterung 3 Steckplätze 2× 32-Bit, 1× 16-Bit mit Grafik-Extension Speicher 3,5" Diskettenlaufwerk + Festplatte Gewicht 9,5 kg (21 lb) Formfaktor Portable mit Tragegriff Release Mai 1989 Zitate„Der dritte Anlauf, der endlich sass“ Nach den Fehlschlägen von Portable PC und PC Convertible bewies der P70, dass IBM aus früheren Portable-Versuchen gelernt hatte – ein solides, praxistaugliches Gerät statt eines weiteren Experiments. „Bernsteinfarbenes Alleinstellungsmerkmal“ Das Gasplasma-Display in warmem Bernstein-Ton war exklusiv den Modellen P70 und P75 vorbehalten – ein optisches Markenzeichen, das diese Geräte sofort erkennbar machte. „Gleiche Leistung, neue Form“ Mit identischer Rechenleistung zum Desktop-Modell 70 386, aber im tragbaren Gehäuse, zeigte der P70, dass mobile Computer keine Kompromisse bei der Performance bedeuten mussten. Spannendes aus dem Web
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