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CompaqVon $1Inhaltsverzeichnis
Geräte im MuseumGeschichteGründung 1982Compaq wurde im Februar 1982 von Rod Canion, Jim Harris und Bill Murto – drei Senior-Managern des Halbleiterherstellers Texas Instruments – gegründet. Jeder investierte dafür 1.000 US-Dollar. Der Name Compaq steht als Kürzel für Compatibility and Quality. Die ersten Produkte 1983 – 1989 Compaq Armada 7800 – ein erfolgreiches Modell Das erste Produkt war der Compaq Portable, der im März 1983 für 3.590 USD auf den Markt kam. Er war der erste legale IBM-kompatible PC überhaupt – ausgestattet mit einem 9-Zoll-Schwarzweissbildschirm und zwei 5¼-Zoll-Diskettenlaufwerken, 20,5 kg schwer. Im ersten Jahr wurden 53.000 Einheiten verkauft. Compaq setzte 15 Programmierer ein, um das IBM-BIOS per Reverse Engineering für eine Million Dollar nachzubauen. 1986 brachte Compaq mit dem DeskPro 386 die ersten IBM-kompatiblen PCs mit dem Intel 80386 heraus – dem ersten 32-Bit-Prozessor der x86-Reihe. Servergehäuse eines Compaq SystemPro (1989) 1987 wurde Compaq einer der grössten Unterstützer von EISA – als Gegenpol zu IBMs Microchannel-Architektur. 1989 stellte Compaq den Compaq SystemPro vor, ein Doppelprozessor-Server-System, das deutlich günstiger war als die damals dominierenden Minicomputer. Einstieg in den Verbrauchermarkt 1990erMit der Presario-Reihe trat Compaq in den Massenmarkt ein und experimentierte als einer der ersten Hersteller mit PCs unter 1.000 USD. Um die Preise zu halten, setzte Compaq als erstes Unternehmen auf Prozessoren von AMD und Cyrix. Der resultierende Preiskrieg verdrängte Konkurrenten wie IBM und Packard Bell vom Markt. 1997 kaufte Compaq Tandem Computers (bekannt für die NonStop-Server-Linie) und 1998 die Digital Equipment Corporation – die Erfinderin des Minicomputers. Die Integration der übernommenen Firmen gestaltete sich schwierig, was Compaq gegenüber Dell und Hewlett-Packard zurückfallen liess. Fusion mit Hewlett-Packard 2002Im Jahr 2002 wurde Compaq in einer heftig umstrittenen Fusion von Hewlett-Packard übernommen. Grosse Aktionäre, darunter Walter Hewlett (Sohn von William Hewlett), lehnten den Kauf öffentlich ab. Compaq-CEO Michael Capellas verliess das Unternehmen; HP-CEO Carly Fiorina übernahm die Kontrolle. Zwei Sportstadien wurden nach der Firma benannt: das Houston Compaq Center und das San Jose Compaq Center (später in HP Pavillon umbenannt). Fortführung der Marke 2002 – 2013 Compaq-Logo seit 2008 In den USA, England, Frankreich und Italien lebte Compaq als Marke weiter, seit 2008 auch in Deutschland. 2013 wurde die Marke endgültig eingestellt. 2015 gab die argentinische Grupo Newsan bekannt, in Zusammenarbeit mit HP lokale Compaq-Modelle zu produzieren; bis 2017 waren Presario-Modelle im Angebot.
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