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Teklogix NetBook ProVon $1
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![]() Das Wort, das Psion vor Gericht verteidigteDer Psion Teklogix NetBook Pro war 2003 der Nachfolger des originalen netBook – schneller, schärfer, aber unter Windows CE statt EPOC. Berühmt wurde er später vor allem wegen eines Markenrechtsstreits: Psion hatte sich den Begriff „Netbook“ tatsächlich schützen lassen. ZusammenfassungIm Oktober 2003 kündigte Psion Teklogix den NetBook Pro als Nachfolger des ursprünglichen netBook von 1999 an. Optisch blieb das Grundkonzept – ein Clamshell-Formfaktor ähnlich der konsumentenorientierten Psion Series 7, mit vollwertiger QWERTY-Tastatur und berührungsempfindlichem Farbdisplay – weitgehend erhalten. Technisch aber war der NetBook Pro ein deutlicher Sprung nach vorne: Statt des 190-MHz-StrongARM-Prozessors kam nun ein Intel XScale PXA255 mit 400 MHz zum Einsatz, unterstützt von 128 MB SDRAM und 32 MB Flash-Speicher. Das 7,7-Zoll-Touchscreen-Display wuchs von VGA (640×480) auf SVGA (800×600) und wechselte gleichzeitig von passiver STN- zu aktiver TFT-Technologie mit 16-Bit-Farbtiefe – eine spürbare Verbesserung bei Tageslicht-Ablesbarkeit gegenüber dem Vorgänger. Über PCMCIA-Typ-II- und CompactFlash-Steckplätze, einen seriellen Port mit bis zu 115'200 Baud sowie einen neu hinzugekommenen Mini-USB-1.1-Anschluss liess sich das Gerät flexibel erweitern und mit Peripherie verbinden. Die grösste und unter Psion-Fans umstrittenste Änderung betraf jedoch die Software-Basis: Statt des hauseigenen EPOC-Betriebssystems, das Series 5, 5mx, netBook und Series 7 antrieb, setzte der NetBook Pro nun auf Microsoft Windows CE .NET 4.20 – ein Schritt, den viele Nutzer als Rückschritt empfanden, der aber gleichzeitig deutlich mehr kompatible Drittanbieter-Software und Java-Unterstützung für den professionellen Aussendienst ermöglichte. Auch Linux liess sich auf dem Gerät installieren. Eine kuriose Fussnote der Technikgeschichte: Psion hatte sich die Bezeichnung „NETBOOK“ bereits 1996 als Marke eintragen lassen und nutzte sie durchgehend für netBook und NetBook Pro. Als Intel den Begriff „Netbook“ ab März 2008 als generische Bezeichnung für kompakte, internetfähige Kleinlaptops zu verwenden begann, sah sich Psion Teklogix im Recht und verschickte im Dezember 2008 Unterlassungsaufforderungen an diverse Websites und Unternehmen – ein Kapitel, das zeigt, wie ein Nischenprodukt für den professionellen Aussendienst unfreiwillig zum Namensgeber einer ganzen Gerätekategorie wurde, ohne dafür je Anerkennung zu erhalten. Technische EckdatenDer Windows-CE-Nachfolger des originalen netBook – die wichtigsten Eckdaten: Prozessor Intel XScale PXA255 400 MHz Arbeitsspeicher 128 MB SDRAM Speicher 32 MB Flash-ROM Display 7,7" SVGA TFT 800 × 600 Pixel, 16-Bit-Farbe, Touchscreen Bedienung QWERTY-Tastatur & Stylus Erweiterung PCMCIA Typ II, CompactFlash Konnektivität Seriell (115'200 Baud), Mini-USB 1.1, IrDA Audio Eingebauter Lautsprecher, 2,5-mm-Klinke Akku Proprietärer Lithium-Ionen-Akku + 2× AAA-Pufferbatterien Betriebssystem Windows CE .NET 4.20 Gewicht Rund 1,2 kg Release Oktober 2003 Zitate„Die Marke, die zum Gattungsbegriff wurde“ Psion liess sich „Netbook“ bereits 1996 als Marke schützen – und verschickte 2008 Unterlassungsaufforderungen, als Intel den Begriff generisch für kompakte Laptops zu nutzen begann. „Schneller, schärfer, aber nicht EPOC“ Der Wechsel von EPOC zu Windows CE .NET spaltete die Psion-Community: mehr kompatible Software auf der einen Seite, der Verlust der geliebten hauseigenen Plattform auf der anderen. „Konkurrenzfähig mit Laptops von heute“ Mit stundenlanger Akkulaufzeit und robuster Bauweise für den Aussendienst konnte der NetBook Pro selbst Jahre später noch mit deutlich jüngeren Subnotebooks mithalten. Spannendes aus dem Web
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