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Organizer 2Von $1
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![]() Der Filofax-Killer, der den Begriff PDA erfandDer Psion Organiser II von 1986 gilt vielen als das erste wirklich brauchbare elektronische Adressbuch und der Grundstein der gesamten PDA-Gattung – lange bevor der Begriff „Personal Digital Assistant“ überhaupt existierte. ZusammenfassungDer Psion Organiser II erschien 1986 als Nachfolger des Original-Organiser von 1984, jenem Gerät, das bereits als „weltweit erster praxistauglicher Taschencomputer“ vermarktet wurde. Während der Organiser I mit seinem 0,9-MHz-Hitachi-Prozessor, 4 KB ROM, 2 KB RAM und einzeiligem Display eher ein Proof-of-Concept war, brachte der Organiser II die entscheidenden Verbesserungen, die ihn zum ersten wirklich alltagstauglichen elektronischen Organizer machten: ein zweizeiliges LCD-Display, eine bessere Tastatur und ein leistungsfähigeres, neu entwickeltes Single-Tasking-Betriebssystem. Bedient wurde das Gerät über eine charakteristische 6×6-Tastatur mit alphabetisch angeordneten Buchstaben, geschützt durch eine harte, aufschiebbare Kunststoffabdeckung – ein Formfaktor, der dem Organiser sein unverwechselbares Erscheinungsbild gab. Über zwei Steckplätze liessen sich austauschbare „Datapaks“ einsetzen: kleine EPROM-Module zwischen 8 und 128 KB Kapazität, die Daten dauerhaft speicherten und sich nur durch gezielte UV-Bestrahlung löschen liessen. Später kamen wiederbeschreibbare EEPROM-Flashpaks und batteriegepufferte RAMpaks mit bis zu 256 KB pro Steckplatz hinzu. Der Organiser II erschien in mehreren Ausbaustufen: das Basismodell CM mit 8 KB RAM und 32 KB ROM, das Modell XP mit 16 KB (später 32 KB) RAM und bis zu 64 KB ROM in mehrsprachigen Versionen, sowie 1989 das Modell LZ mit 32 KB RAM und 64 KB ROM. Die spätere LZ64-Variante bot 64 KB RAM und ein grosszügigeres vierzeiliges Display mit 20 Zeichen pro Zeile. Eigene Programme liessen sich in der Psion-eigenen Programmiersprache POPL schreiben – dem direkten Vorläufer des späteren OPL, das noch Jahre danach auf der Series 5 zum Einsatz kam. Mit über 500'000 verkauften Exemplaren war der Organiser II ein kommerzieller Erfolg und wird bis heute als der erste wirklich nutzbare PDA angesehen – er kombinierte elektronischen Kalender und durchsuchbare Adressdatenbank in einem einzigen, tragbaren Gerät und trat damit in direkte Konkurrenz zum allgegenwärtigen Filofax-Papierorganizer. Selbst 2009 trat der Organiser in der britischen Sendung „The Gadget Show“ noch gegen den BlackBerry an, um einen Platz in der Hall of Fame der Show zu erringen – ein Beleg dafür, wie sehr das Gerät bis heute als Wegbereiter der mobilen Organisation gilt. Technische EckdatenDer Urvater der elektronischen Organizer – die wichtigsten Eckdaten: Prozessor Hitachi 6303 Arbeitsspeicher 8–64 KB RAM je nach Modell (CM/XP/LZ/LZ64) ROM 32–64 KB Display LCD, 2 oder 4 Zeilen LZ64: 4×20 Zeichen Tastatur 6×6 alphabetisches Tastenfeld 36 Tasten, mit Sliding-Cover Speicher Austauschbare Datapaks EPROM 8–128 KB, später EEPROM/RAM bis 256 KB Erweiterung 2 Steckplätze, 16-Pin-Peripherieanschluss Programmiersprache POPL (Vorläufer von OPL) Verkaufszahl Über 500'000 Exemplare Release 1986 (Nachfolger: Organiser I von 1984) Zitate„Der erste wirklich nutzbare PDA“ Lange bevor der Begriff „Personal Digital Assistant“ geprägt wurde, kombinierte der Organiser II bereits elektronischen Kalender und durchsuchbare Adressdatenbank in einem tragbaren Gerät. „Datapaks statt Disketten“ Die austauschbaren EPROM-Module waren eine echte Innovation ihrer Zeit – Jahre bevor austauschbare Speicherkarten in tragbaren Geräten zum Standard wurden. „Noch 2009 in der Hall of Fame“ Als „The Gadget Show“ den Organiser gegen den BlackBerry antreten liess, zeigte sich, wie sehr das Gerät auch Jahrzehnte später noch als Wegbereiter der mobilen Organisation respektiert wurde. Spannendes aus dem Web
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