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Serie 5Von $1
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![]() Das Meisterwerk, das seiner Zeit voraus warDie Psion Series 5 gilt bis heute als eines der elegantesten Taschencomputer-Designs überhaupt: eine Tastatur, die beim Öffnen des Gehäuses nach vorne gleitet und das Display kontert – ein Formfaktor, der 1997 seiner Zeit weit voraus war und den kein anderer Hersteller je genau kopieren konnte. ZusammenfassungDie Psion Series 5 kam am 16. Juni 1997 in Grossbritannien auf den Markt und gilt vielen bis heute als das beste Gerät, das Psion je gebaut hat. Als Nachfolger der Series 3 übersprang Psion bewusst die Bezeichnung „Series 4“ – aus Rücksicht auf die in Teilen Asiens verbreitete Tetraphobie, die Furcht vor der Zahl Vier. Das Design stammte von Martin Riddiford von Therefore Design, dessen patentiertes Schiebe-Klappmechanismus-Konzept (EP 0766166B1) zum Markenzeichen des Geräts wurde. Das eigentliche Genie steckte im Öffnungsmechanismus: Klappte man den Bildschirm auf, glitt die Tastatur automatisch nach vorne und balancierte so das Display aus – gleichzeitig stabilisierte sie den Touchscreen gegen den Druck des mitgelieferten Stylus. Die vergleichsweise grossen Tasten mit ordentlichem Hub machten Zehn-Finger-Schreiben auf einem Taschencomputer erstmals wirklich praktikabel, was Reviewer regelmässig als grösste Stärke des Geräts hervorhoben. Angetrieben wurde die Series 5 von einem CL-PS7110-System-on-Chip mit 32-Bit-ARM710-Kern, hergestellt von Cirrus Logic und getaktet mit 18,432 MHz – für ein Handheld seiner Zeit beeindruckend nah an der Rechenleistung eines 33-MHz-486er-PCs. Je nach Ausstattung standen 4 oder 8 MB RAM sowie 6 MB ROM zur Verfügung, ergänzt durch einen CompactFlash-Steckplatz für externen Speicher. Das 5,6-Zoll-Halb-VGA-Display (640×240 Pixel, 16 Graustufen) war hintergrundbeleuchtet und berührungsempfindlich zugleich. Zwei AA-Batterien versorgten das Gerät für bis zu 35 Stunden, eine zusätzliche CR2032-Knopfzelle sicherte den Speicher auch bei leeren Hauptbatterien. Über RS-232-Seriell (115 kbps) und Infrarot liess sich die Series 5 mit PCs und anderen Geräten verbinden, während das integrierte EPOC32-Betriebssystem – später umbenannt in Symbian – eine vollständige Büro-Suite mitbrachte: Textverarbeitung mit Rechtschreibprüfung, Tabellenkalkulation, Datenbank, E-Mail sowie die eigene Programmiersprache OPL für individuelle Softwareentwicklung. Mit 354 Gramm und einem Startpreis von rund 500 britischen Pfund plus Mehrwertsteuer positionierte sich das Gerät klar im Profi-Segment – 1999 folgte mit der Series 5mx eine schnellere, verfeinerte Weiterentwicklung. Technische EckdatenDer Taschencomputer mit dem legendären Schiebe-Klappmechanismus – die wichtigsten Eckdaten: Prozessor Cirrus Logic CL-PS7110 ARM710, 18,432 MHz Arbeitsspeicher 4 oder 8 MB RAM ROM 6 MB Display 5,6" Halb-VGA 640 × 240 Pixel, 16 Graustufen Tastatur QWERTY, 12,5 mm Tastenabstand gleitet beim Öffnen automatisch vor Erweiterung CompactFlash-Steckplatz Konnektivität RS-232 (115 kbps), Infrarot Stromversorgung 2× AA-Batterien bis 35 Stunden, CR2032-Pufferbatterie Betriebssystem EPOC32 (später Symbian) Gewicht 354 g Release 16. Juni 1997, ca. 500 GBP Zitate„Ein Mechanismus, den niemand kopieren konnte“ Der patentierte Schiebe-Klappmechanismus von Martin Riddiford balancierte Tastatur und Display so elegant aus, dass er bis heute als eines der durchdachtesten Handheld-Designs gilt. „Zehn-Finger-Schreiben im Taschenformat“ Die grosszügig bemessenen Tasten mit ordentlichem Hub machten echtes Blindschreiben auf einem Gerät dieser Grösse erstmals praktikabel – eine Seltenheit unter Taschencomputern seiner Zeit. „Der Ursprung von Symbian“ Das EPOC32-Betriebssystem der Series 5 wurde später zu Symbian umbenannt und dominierte jahrelang den Smartphone-Markt – ein direktes Erbe dieses kleinen britischen Taschencomputers. Spannendes aus dem Web
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