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6210

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    Nokia 6210.jpg

    Der Business-Klassiker mit Skorpion-Gen

    Der Nokia 6210 debütierte 2000 an der CeBIT in Hannover und war das erste Nokia-Telefon mit HSCSD-Highspeed-Datenverbindung – ein Business-Handy, das später sogar zum allerersten Mobiltelefon mit Bluetooth-Unterstützung werden sollte.

    Zusammenfassung

    Der Nokia 6210 wurde am 24. Februar 2000 auf der CeBIT in Hannover vorgestellt – intern unter dem Codenamen „Scorpion“ und mit der Typenbezeichnung NPE-3NX, gebaut auf der DCT3-Hardwareplattform. Als Nachfolger des Nokia 6150 richtete sich das Gerät klar an Geschäftskunden und legte den Fokus auf Robustheit, solide Akkulaufzeit und praktische Business-Funktionen in einer Zeit, in der mobile Datennutzung gerade erst begann.

    Das monochrome grafische Display mit 96×60 Pixeln auf sechs Zeilen war für seine Zeit ausreichend, doch die eigentliche Innovation steckte in der Datenübertragung: Der 6210 war das erste Nokia-Telefon mit High Speed Circuit Switched Data (HSCSD), das durch eine effizientere Fehlerkorrektur und die Nutzung mehrerer GSM-Zeitschlitze gleichzeitig Datenraten von bis zu 38,4 kbps (GSM 900) beziehungsweise 57,6 kbps (GSM 1800) ermöglichte – deutlich schneller als die gewöhnliche CSD-Verbindung der Konkurrenz.

    Mit 500 speicherbaren Telefonbucheinträgen à drei Nummern, 150 SMS-Speicherplätzen, T9-Texterkennung und einem Infrarot-Port für die drahtlose Datenübertragung war der 6210 für damalige Business-Ansprüche grosszügig ausgestattet. Erhältlich in Silber, Schwarz, Rot und Bräunlich-Grau, wog das robuste Polycarbonat-Gehäuse gerade einmal 114 Gramm.

    Eine besondere Fussnote der Telefongeschichte: Über das optionale „Nokia Connectivity Pack“, angekündigt im Dezember 2000, wurde der 6210 durch eine Ersatzbatterie mit integriertem Bluetooth-Modul zum allerersten Mobiltelefon überhaupt mit Bluetooth-Unterstützung – noch vor eingebauten Bluetooth-Lösungen in späteren Geräten wie dem Nokia 9210 Communicator. Parallel erschien mit dem Nokia 6250 eine robuste Outdoor-Version, bevor 2001 der Nachfolger Nokia 6310 die Business-Reihe fortsetzte.

    Technische Eckdaten

    Business-Handy mit Pionierfunktionen – die wichtigsten Eckdaten:

    Netz Dual-Band GSM 900/1800
    Display Monochrom, grafisch
    96 × 60 Pixel, 6 Zeilen
    Datenübertragung HSCSD
    bis 38,4/57,6 kbps
    Konnektivität Infrarot (IrDA)
    optional Bluetooth via Connectivity Pack
    Speicher 500 Telefonbucheinträge, 150 SMS
    Akku Li-Ion 1050 mAh
    ca. 5,2 h Sprechzeit
    Gewicht 114 g
    Farben Silber, Schwarz, Rot, Bräunlich-Grau
    Codename „Scorpion“ (NPE-3NX)
    Release 24. Februar 2000 (CeBIT Hannover)

    Zitate

    „Das erste Bluetooth-Handy der Welt“

    Über eine Ersatzbatterie mit integriertem Bluetooth-Modul wurde der 6210 zum ersten Mobiltelefon überhaupt mit Bluetooth-Unterstützung – ein kurioser, aber wegweisender Umweg zur drahtlosen Zukunft.

    „Schneller als CSD, lange vor UMTS“

    Als erstes Nokia-Handy mit HSCSD zeigte der 6210, wie viel mehr Geschwindigkeit sich allein durch cleverere Protokolle aus bestehenden GSM-Netzen herausholen liess.

    „Ein Business-Handy fürs lange Autoleben“

    Zusammen mit dem 6150 und dem 6310 fand der 6210 seinen Weg als werkseitig verbautes Autotelefon in zahlreiche Mercedes-Benz-Modelle jener Jahre.

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    Der Business-Klassiker mit Skorpion-Gen

    Der Nokia 6210 debütierte 2000 an der CeBIT in Hannover und war das erste Nokia-Telefon mit HSCSD-Highspeed-Datenverbindung – ein Business-Handy, das später sogar zum allerersten Mobiltelefon mit Bluetooth-Unterstützung werden sollte.

    Zusammenfassung

    Der Nokia 6210 wurde am 24. Februar 2000 auf der CeBIT in Hannover vorgestellt – intern unter dem Codenamen „Scorpion“ und mit der Typenbezeichnung NPE-3NX, gebaut auf der DCT3-Hardwareplattform. Als Nachfolger des Nokia 6150 richtete sich das Gerät klar an Geschäftskunden und legte den Fokus auf Robustheit, solide Akkulaufzeit und praktische Business-Funktionen in einer Zeit, in der mobile Datennutzung gerade erst begann.

    Das monochrome grafische Display mit 96×60 Pixeln auf sechs Zeilen war für seine Zeit ausreichend, doch die eigentliche Innovation steckte in der Datenübertragung: Der 6210 war das erste Nokia-Telefon mit High Speed Circuit Switched Data (HSCSD), das durch eine effizientere Fehlerkorrektur und die Nutzung mehrerer GSM-Zeitschlitze gleichzeitig Datenraten von bis zu 38,4 kbps (GSM 900) beziehungsweise 57,6 kbps (GSM 1800) ermöglichte – deutlich schneller als die gewöhnliche CSD-Verbindung der Konkurrenz.

    Mit 500 speicherbaren Telefonbucheinträgen à drei Nummern, 150 SMS-Speicherplätzen, T9-Texterkennung und einem Infrarot-Port für die drahtlose Datenübertragung war der 6210 für damalige Business-Ansprüche grosszügig ausgestattet. Erhältlich in Silber, Schwarz, Rot und Bräunlich-Grau, wog das robuste Polycarbonat-Gehäuse gerade einmal 114 Gramm.

    Eine besondere Fussnote der Telefongeschichte: Über das optionale „Nokia Connectivity Pack“, angekündigt im Dezember 2000, wurde der 6210 durch eine Ersatzbatterie mit integriertem Bluetooth-Modul zum allerersten Mobiltelefon überhaupt mit Bluetooth-Unterstützung – noch vor eingebauten Bluetooth-Lösungen in späteren Geräten wie dem Nokia 9210 Communicator. Parallel erschien mit dem Nokia 6250 eine robuste Outdoor-Version, bevor 2001 der Nachfolger Nokia 6310 die Business-Reihe fortsetzte.

    Technische Eckdaten

    Business-Handy mit Pionierfunktionen – die wichtigsten Eckdaten:

    Netz Dual-Band GSM 900/1800
    Display Monochrom, grafisch
    96 × 60 Pixel, 6 Zeilen
    Datenübertragung HSCSD
    bis 38,4/57,6 kbps
    Konnektivität Infrarot (IrDA)
    optional Bluetooth via Connectivity Pack
    Speicher 500 Telefonbucheinträge, 150 SMS
    Akku Li-Ion 1050 mAh
    ca. 5,2 h Sprechzeit
    Gewicht 114 g
    Farben Silber, Schwarz, Rot, Bräunlich-Grau
    Codename „Scorpion“ (NPE-3NX)
    Release 24. Februar 2000 (CeBIT Hannover)

    Zitate

    „Das erste Bluetooth-Handy der Welt“

    Über eine Ersatzbatterie mit integriertem Bluetooth-Modul wurde der 6210 zum ersten Mobiltelefon überhaupt mit Bluetooth-Unterstützung – ein kurioser, aber wegweisender Umweg zur drahtlosen Zukunft.

    „Schneller als CSD, lange vor UMTS“

    Als erstes Nokia-Handy mit HSCSD zeigte der 6210, wie viel mehr Geschwindigkeit sich allein durch cleverere Protokolle aus bestehenden GSM-Netzen herausholen liess.

    „Ein Business-Handy fürs lange Autoleben“

    Zusammen mit dem 6150 und dem 6310 fand der 6210 seinen Weg als werkseitig verbautes Autotelefon in zahlreiche Mercedes-Benz-Modelle jener Jahre.

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