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NeXTstation TurboVon $1InhaltsverzeichnisUm zurückzugehen, müssen die aktuelle und die ältere Version mit Hilfe der Historie verglichen werden. Kombinierter Revisionsvergleich
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Die Pizza-Box, auf der Doom geboren wurde
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Die NeXTstation Turbo war 1992 die beschleunigte Variante von Steve Jobs' „Slab“-Workstation – halb so teuer wie der NeXTcube, dafür mit vervierfachtem RAM-Limit. Auf der Farbversion dieser Reihe entwickelte John Carmack später Doom.
Die NeXTstation Turbo erschien im April 1992 als beschleunigte Weiterentwicklung der ursprünglichen NeXTstation – jener kostengünstigeren Alternative zum NeXTcube, die NeXT bereits 1990 für rund 4'995 US-Dollar auf den Markt gebracht hatte, etwa halb so viel wie das Cube-Flaggschiff. Ihren Spitznamen „the slab“ verdankte sie ihrer flachen, an eine Pizzaschachtel erinnernden Bauform – ein bewusster Kontrast zum ikonischen magnesiumfarbenen Würfel des NeXTcube.
Das Turbo-Update brachte zwei entscheidende Verbesserungen: Der Motorola-68040-Prozessor wurde von 25 auf 33 MHz beschleunigt, und das maximale Arbeitsspeicherlimit sprang von 32 MB auf beeindruckende 128 MB – ein gewaltiger Sprung für ein Gerät seiner Preisklasse und Zeit. Ein Motorola-56001-Digitalsignalprozessor mit 25 MHz kümmerte sich separat um 16-Bit-Stereo-Audio bei 44,1 kHz, während Ethernet und ein Anschluss für NeXTs 400-dpi-Laserdrucker die Büro- und Netzwerktauglichkeit sicherstellten.
Über SCSI liessen sich Festplatten anschliessen, das eingebaute 3,5-Zoll-Diskettenlaufwerk las und schrieb wahlweise NeXT-, Macintosh-HFS- oder FAT-formatierte Disketten – eine für damalige Verhältnisse ungewöhnlich offene Kompatibilität. Betrieben wurde das Gerät mit NeXTSTEP, jenem objektorientierten Betriebssystem, das massgeblich die spätere Entwicklung von macOS beeinflusste und sogar eine kleine Audio-Nachricht von Steve Jobs im Mail-Programm versteckte.
Legendär wurde die farbige Schwestervariante, die NeXTstation Turbo Color, als Entwicklungsplattform: John Carmack programmierte darauf massgebliche Teile von Doom. Mit insgesamt nur rund 50'000 verkauften NeXT-Rechnern über die gesamte Firmengeschichte hinweg blieb die NeXTstation Turbo jedoch stets eine Nische – heute ein begehrtes Sammlerstück und ein Stück Computergeschichte mit direkter Linie zu macOS.
Die beschleunigte „Slab"-Workstation – die wichtigsten Eckdaten:
Auf der farbigen NeXTstation Turbo Color entwickelte John Carmack wesentliche Teile von Doom – ein Stück Videospielgeschichte, das auf ungewöhnlichem Terrain entstand.
Mit einem RAM-Limit von 128 MB gegenüber 32 MB im Vorgänger und einem Preis von etwa der Hälfte des NeXTcube bot die Turbo-Variante ein aussergewöhnliches Preis-Leistungs-Verhältnis für 1992.
NeXTSTEP, das Betriebssystem der NeXTstation Turbo, bildete die technische Grundlage, aus der Jahre später Mac OS X und damit das heutige macOS hervorging.
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