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DebianVon $1Inhaltsverzeichnis
Das universelle BetriebssystemSeit 1993 baut eine freiwillige Gemeinschaft an Debian GNU/Linux – ohne Firma im Hintergrund, mit einem öffentlichen Gesellschaftsvertrag und dem Ruf, lieber einmal länger zu testen als einmal zu früh zu veröffentlichen. Auf Debian basieren unter anderem Ubuntu, Linux Mint und Raspberry Pi OS. ZusammenfassungDebian wurde am 16. August 1993 von Ian Murdock angekündigt – der Name setzt sich aus seinem Vornamen und dem seiner damaligen Freundin Debra zusammen. Es ist eine der ältesten noch aktiven Linux-Distributionen und wird nicht von einem Unternehmen, sondern von einem weltweiten Projekt freiwilliger Entwickler getragen. Grundlage sind der Debian-Gesellschaftsvertrag und die Debian-Richtlinien für Freie Software (DFSG). Typisch für Debian ist das Drei-Zweige-Modell: stable für den produktiven Einsatz, testing als Vorbereitung auf die nächste Version und unstable (Codename „sid“) für die laufende Entwicklung. Die Releases tragen Namen aus dem Film „Toy Story“ – Buzz, Woody, Bookworm, Trixie. Dank des Rufs für Stabilität und Langlebigkeit läuft Debian auf unzähligen Servern, in Rechenzentren und als Basis vieler Container-Images. Das Paketsystem gehört zu den wichtigsten Beiträgen des Projekts: .deb-Pakete, verwaltet über dpkg und das Frontend APT, lösen Abhängigkeiten automatisch auf und halten das System über signierte Repositories aktuell. Das Archiv umfasst zehntausende Pakete, und die Installation lässt sich vom Minimalsystem bis zum vollständigen Desktop (GNOME, KDE Plasma, Xfce und andere) frei zusammenstellen. Aktuelle stabile Version ist Debian 13 „Trixie“, die im August 2025 erschien und mit einem Linux-Kernel der 6.12-LTS-Reihe ausgeliefert wird. Der Vorgänger Debian 12 „Bookworm“ wird als oldstable weiter mit Sicherheitsupdates versorgt; darüber hinaus bietet das Debian-LTS-Team verlängerten Support. Die genaue Nummer des neuesten Point Releases ändert sich laufend und lässt sich auf debian.org/releases nachlesen. EckdatenDie wichtigsten Eckdaten im Überblick: Typ Linux-Distribution GNU/Linux, Community-Projekt Gründer Ian Murdock angekündigt am 16. August 1993 Stabile Version Debian 13 „Trixie“ August 2025 Oldstable Debian 12 „Bookworm“ Kernel Linux 6.12 LTS in Trixie Paketformat .deb dpkg & APT Entwicklungszweige stable, testing, unstable (sid) Architekturen u.a. amd64, arm64, armhf, ppc64el, s390x, riscv64 Init-System systemd Lizenzgrundlage Debian Free Software Guidelines Ableger Ubuntu, Linux Mint, Raspberry Pi OS Die bekanntesten Befehlecd -Springt zurück ins zuletzt besuchte Verzeichnis – praktisch, um zwischen zwei Ordnern hin und her zu wechseln. CTRL + RStartet die rückwärtige Suche in der Befehlshistorie der Shell. Einfach einen Teil des gesuchten Befehls tippen; mit erneutem sudo apt updateAktualisiert die Paketlisten aus den konfigurierten Repositories. Gehört vor jedes Upgrade oder jede Installation. sudo apt upgrade / sudo apt full-upgradeInstalliert verfügbare Updates. sudo apt install paketnameInstalliert ein Paket samt Abhängigkeiten. sudo apt remove paketname / sudo apt purge paketnameEntfernt ein Paket; sudo apt autoremoveRäumt Pakete auf, die nur als Abhängigkeit installiert wurden und nicht mehr gebraucht werden. apt search suchbegriff / apt show paketnameDurchsucht die Paketbeschreibungen und zeigt Details zu einem Paket an. sudo dpkg -i datei.deb / dpkg -lInstalliert eine lokale .deb-Datei bzw. listet alle installierten Pakete auf. dpkg ist die Basis, auf der APT aufsetzt. systemctl status dienst / sudo systemctl restart dienstZeigt den Zustand eines systemd-Dienstes bzw. startet ihn neu. Mit journalctl -u dienst -fLiest die Logs eines Dienstes und folgt neuen Einträgen live. cat /etc/os-release / uname -rZeigt die installierte Debian-Version bzw. den laufenden Kernel an. sudo dpkg-reconfigure paketnameStartet die Konfigurationsabfrage eines Pakets erneut – etwa für Zeitzone, Tastaturlayout oder Locales. Spannendes aus dem Web
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