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LinuxVon $1InhaltsverzeichnisUm zurückzugehen, müssen die aktuelle und die ältere Version mit Hilfe der Historie verglichen werden. Kombinierter RevisionsvergleichUnterseiten wiki.tree{depth: "2"}
Aus einem Hobby wurde das Fundament des InternetsIm August 1991 kündigte ein finnischer Student an, er schreibe „just a hobby“ ein freies Betriebssystem. Heute läuft Linux auf Servern, Smartphones, Routern, Autos und sämtlichen Rechnern der Top500-Supercomputerliste. ZusammenfassungLinux bezeichnet streng genommen den Betriebssystemkern (Kernel), den Linus Torvalds 1991 als Student an der Universität Helsinki zu schreiben begann. Zusammen mit den Werkzeugen des GNU-Projekts entstand daraus das freie Betriebssystem, das umgangssprachlich schlicht „Linux“ heisst. Seit 1992 steht der Kernel unter der GNU General Public License, was Weitergabe und Veränderung des Quelltexts ausdrücklich erlaubt. Der Kernel wird nicht von einer einzelnen Firma, sondern von tausenden Entwicklern weltweit gepflegt – darunter viele, die von Unternehmen dafür bezahlt werden. Torvalds koordiniert die Hauptlinie bis heute, Änderungen laufen über Maintainer und Mailinglisten. Neue Kernelversionen erscheinen im Rhythmus von wenigen Monaten, ausgewählte Reihen werden als Long-Term-Support-Kernel über Jahre gepflegt. Für den Alltag packen Distributionen den Kernel mit Systemwerkzeugen, Paketverwaltung und Desktop zusammen. Bekannte Vertreter sind Debian, Ubuntu, Fedora, Arch Linux, openSUSE und Red Hat Enterprise Linux. Dieselbe Technik steckt auch in Android, ChromeOS, im Steam Deck und in unzähligen eingebetteten Geräten. Im Rechenzentrum ist Linux das Standard-Betriebssystem: Der Grossteil der Webserver und Cloud-Infrastruktur läuft darauf, ebenso Container-Technik wie Docker und Kubernetes. Seit November 2017 laufen alle 500 Systeme der Top500-Liste der schnellsten Supercomputer unter Linux. Auf dem Desktop bleibt der Marktanteil dagegen vergleichsweise klein, wächst aber – nicht zuletzt dank Spielen unter Linux. EckdatenDie wichtigsten Eckdaten im Überblick: Typ Betriebssystemkern monolithisch, modular ladbar Urheber Linus Torvalds Helsinki, Finnland Ankündigung 25. August 1991 erste Version 0.01 im September 1991 Version 1.0 März 1994 Lizenz GNU GPL v2 seit 1992 Maskottchen Tux der Pinguin Entwicklung Community & Firmen Quellcode auf kernel.org Distributionen Debian, Ubuntu, Fedora, Arch, openSUSE, RHEL u.v.m. Architekturen x86, ARM, RISC-V, PowerPC, s390x u.v.m. Einsatzgebiete Server, Desktop, Smartphone, Embedded Supercomputer 100 % der Top500 seit November 2017 Zitate„I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu)“ Linus Torvalds in seiner Ankündigung in der Usenet-Gruppe comp.os.minix, 25. August 1991 – der Beginn von Linux. „Talk is cheap. Show me the code.“ Linus Torvalds auf der Linux-Kernel-Mailingliste, 2000 – der Leitsatz der Kernel-Entwicklung: Diskutiert wird am Patch, nicht an der Idee. „Given enough eyeballs, all bugs are shallow.“ Eric S. Raymond in „The Cathedral and the Bazaar“, von ihm als „Linus' Law“ bezeichnet – das Argument für offene Entwicklung: Je mehr Augen den Quelltext prüfen, desto schneller sind Fehler gefunden. Spannendes aus dem Web
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Version von 08:17, 26 Jul 2023... Version seit 17:42, 28 Okt 2026Unterseiten wiki.tree{depth: "2"}
Aus einem Hobby wurde das Fundament des InternetsIm August 1991 kündigte ein finnischer Student an, er schreibe „just a hobby“ ein freies Betriebssystem. Heute läuft Linux auf Servern, Smartphones, Routern, Autos und sämtlichen Rechnern der Top500-Supercomputerliste. ZusammenfassungLinux bezeichnet streng genommen den Betriebssystemkern (Kernel), den Linus Torvalds 1991 als Student an der Universität Helsinki zu schreiben begann. Zusammen mit den Werkzeugen des GNU-Projekts entstand daraus das freie Betriebssystem, das umgangssprachlich schlicht „Linux“ heisst. Seit 1992 steht der Kernel unter der GNU General Public License, was Weitergabe und Veränderung des Quelltexts ausdrücklich erlaubt. Der Kernel wird nicht von einer einzelnen Firma, sondern von tausenden Entwicklern weltweit gepflegt – darunter viele, die von Unternehmen dafür bezahlt werden. Torvalds koordiniert die Hauptlinie bis heute, Änderungen laufen über Maintainer und Mailinglisten. Neue Kernelversionen erscheinen im Rhythmus von wenigen Monaten, ausgewählte Reihen werden als Long-Term-Support-Kernel über Jahre gepflegt. Für den Alltag packen Distributionen den Kernel mit Systemwerkzeugen, Paketverwaltung und Desktop zusammen. Bekannte Vertreter sind Debian, Ubuntu, Fedora, Arch Linux, openSUSE und Red Hat Enterprise Linux. Dieselbe Technik steckt auch in Android, ChromeOS, im Steam Deck und in unzähligen eingebetteten Geräten. Im Rechenzentrum ist Linux das Standard-Betriebssystem: Der Grossteil der Webserver und Cloud-Infrastruktur läuft darauf, ebenso Container-Technik wie Docker und Kubernetes. Seit November 2017 laufen alle 500 Systeme der Top500-Liste der schnellsten Supercomputer unter Linux. Auf dem Desktop bleibt der Marktanteil dagegen vergleichsweise klein, wächst aber – nicht zuletzt dank Spielen unter Linux. EckdatenDie wichtigsten Eckdaten im Überblick: Typ Betriebssystemkern monolithisch, modular ladbar Urheber Linus Torvalds Helsinki, Finnland Ankündigung 25. August 1991 erste Version 0.01 im September 1991 Version 1.0 März 1994 Lizenz GNU GPL v2 seit 1992 Maskottchen Tux der Pinguin Entwicklung Community & Firmen Quellcode auf kernel.org Distributionen Debian, Ubuntu, Fedora, Arch, openSUSE, RHEL u.v.m. Architekturen x86, ARM, RISC-V, PowerPC, s390x u.v.m. Einsatzgebiete Server, Desktop, Smartphone, Embedded Supercomputer 100 % der Top500 seit November 2017 Zitate„I'm doing a (free) operating system (just a hobby, won't be big and professional like gnu)“ Linus Torvalds in seiner Ankündigung in der Usenet-Gruppe comp.os.minix, 25. August 1991 – der Beginn von Linux. „Talk is cheap. Show me the code.“ Linus Torvalds auf der Linux-Kernel-Mailingliste, 2000 – der Leitsatz der Kernel-Entwicklung: Diskutiert wird am Patch, nicht an der Idee. „Given enough eyeballs, all bugs are shallow.“ Eric S. Raymond in „The Cathedral and the Bazaar“, von ihm als „Linus' Law“ bezeichnet – das Argument für offene Entwicklung: Je mehr Augen den Quelltext prüfen, desto schneller sind Fehler gefunden. Spannendes aus dem Web
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